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Eisen(III)-oxid/Eisen(III)-hydroxid-Nanopartikel mit funktionalisierten Hüllen mit verbesserter Bioverfügbarkeit

Eisenmangel ist die häufigste Mangelerkrankung unter der weltweit jeder vierte leidet. Die gängigste Methode zur Therapie gegen Eisenmangel ist die Verabreichung von Fe(II)-Salzen. Jedoch ist die Bioverfügbarkeit aus Fe(II)-Salzen, also die Menge an Eisen, welche der Körper aus diesen Präparaten letztendlich aufnehmen kann, sehr gering. Die Aufnahme von verschiedenen Lebensmitteln wie Kaffee, schwarzer Tee oder bestimmte Arzneimittel können die Bioverfügbarkeit noch weiter herabsetzen. Ein weiterer Nachteil der Fe(II)-salze sind Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Besch-werden. Eine mögliche Alternative zu den Fe(II)-Salzen ist der Eisen(III)-hydroxid Polymaltose Komplex (FeONP_PM), welcher ein geringeres Aufkommen von Nebenwirkungen aufweist. Jedoch wurde festgestellt, dass die Bioverfügbarkeit bei diesem Präparat sehr gering ist. Mit der vorliegenden Erfindung werden die oben genannten Probleme gelöst. Dieses  Eisenpräparat, Häm-/Hämin-gekoppeltes FeONP, verfügt nachweislich über  eine geringere Toxizität als Fe(II)-Salze und über eine  Bioverfügbarkeit die ca. 40-mal höher ist als bei dem FeONP_PM-Präparat. Außer der Eisenmangeltherapie  kann es auch für biomedizinische Zwecke, wie der Zerstörung von Tumorgewebe verwendet werden, da es sehr gut von den Zellen aufgenommen wird. Die Eisennanopartikel werden gezielt mit einem Magneten ins Tumorgewebe geführt und anschließend erhitzt, wodurch die Tumorzellen zerstört werden. Je besser die Aufnahme der Eisenpartikel in die Zellen ist, desto erfolgreicher kann der Tumor bekämpft werden. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit dieser funktionalisierten Nanopartikel ist der Transport von Proteinen wie Arzneistoffen.

Anwendung
Die Nanopartikel können in der Therapie bei Eisenmangel oder bei der Bekämpfung von Tumoren eingesetzt werden. Es ist auch möglich mit diesen funktionalisierten Nanopartikeln Proteine sowie Arzneistoffe an den gewünschten Wirkort zu transportieren.

Vorteile 

  • Bessere Bioverfügbarkeit als Fe(II)-Salze
  • Weniger Nebenwirkungen als konventionelle Eisenpräparate
  • Bessere Aufnahme in die Zellen und somit effektiver bei der Zerstörung von Tumorgewebe
  • Konstengünstig 

Stand der Entwicklung
Herstellung im Labormaßstab, Proof-of-Principle wurde erfolgreich erbracht, Up-Scale unproblematisch.

Patentstatus
Deutsches Patent erteilt

Zu vergebende Lizenzen
Lizenz zur Herstellung und Vertrieb, exklusiv oder nicht-exklusiv.

Weitere Informationen:
Unser Zeichen: UMZ268
(Bei Anfragen bitte angeben)

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Ansprechpartner

Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Thomas Stadge
Trippstadter Straße 110
67663 Kaiserslautern
Tel +49 (0) 631 / 316 68 - 20
Fax +49 (0) 631 / 316 68 - 99
E-Mail stadge[at]img-rlp[dot]de