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Dynamische Stabilisierungsvorrichtung für Wirbelsäulensegmente

Zur Behandlung von Wirbelsäulenverletzungen und -abnutzungen werden u. a. dynamische Systeme zur Stabilisierung der beschädigten Wirbelsäulenseg­mente verwendet. Dabei wird zwischen den Pedikelschrauben ein flexibler Verbindungsstab (z.B. aus Polyether­ether­keton oder Titanfeder) ange­ordnet. Der hierfür notwendige operative Eingriff und die Veränderung der normalen Anatomie ist erheblich kleiner als bei den Behandlungs­methoden, die mit einer kompletten Fusion der betroffenen Wirbelsegmente einher gehen. Ein grundsätzliches Problem bestehender dyna­mischer Systeme ist die optimale Einstellung der Steifigkeit des flexiblen Verbindungs­stabes auf die Bedürfnisse und Anforderungen des Patienten. Während eine zu „weiche“ Vorspannung im Hinblick auf die Stabilisierung nicht hilfreich ist, kann eine zu „harte“ Einstellung zu einer Lockerung der Pedikel­schrauben oder gar zum Bruch des Systems führen. Des Weiteren kann sich die „optimale“ Festigkeit des Systems im Laufe des Lebens eines Patienten verändern, so dass eine Nachjustierung einen erheblichen operativen Eingriff erfordert.

Bei der hier beschriebenen Erfindung handelt es sich um ein neuartiges, minimalinvasives und verstellbares dynamisches Stabilisierungssystem für Wirbelsäulensegmente. Die Verstellbarkeit ist sowohl während der Implantation als auch nach der Implantation gewährleistet. Die Steifigkeit kann über eine in den Verbindungsstab integrierte verstellbare Einrichtung auf die individuellen patienten-spezifischen Bedürfnisse eingestellt werden. Diese ist derart ausgebildet, dass sie den elastischen Bereich des Stabes durch ein verschiebbares Element (z.B. Schlitten) umfangseitig umgreift. Der Schlitten kann durch einen Stellrad, welches einen Eingriff für ein Werkzeug aufweist, mittels Punktion oder Magnetkraft axial bewegt werden.

Anwendung
Dynamische Stabilisierung der Wirbelsäule

Vorteile

 

  • Einfache Handhabung
  • Individuelle Anpassung an die patientenspezi­fischen Anforderungen
  • Verstellbarkeit ist sowohl während der Implan­tation als auch nach der Implantation möglich
  • Nachträgliche Anpassung/Justierung ist durch einen minimalinvasiven Eingriff in lokaler Anäs­thesie möglich

 

 

Stand der Entwicklung
Zeichnungen, Berechnungen

Patentstatus
Deutsche Patentanmeldung, Europäische Patentanmeldung, US Patentanmeldung

Zu vergebende Lizenzen
Herstellung und Vertrieb, national und international, exklusiv und nicht exklusiv

Weitere Informationen:
Unser Zeichen: HMZ-061
(Bei Anfragen bitte angeben)

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Simon Horoz
Trippstadter Straße 110
67663 Kaiserslautern
Tel        +49 (0) 631 / 316 68 - 95
Fax       +49 (0) 631 / 316 68 - 99
E-Mail   horoz(at)img-rlp(dot)de