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Zentrifugal-Membran-Filter

Ein gemeinsames Problem der bekannten Filtrationsverfahren, wie z. B. der Dead End Filtration oder des Cross-Flow-Verfahrens, besteht darin, dass die Membran nach absehbarer Zeit verblockt und damit der Filtrationsprozess zum Erliegen kommt. Auch die Entwicklung von Rotationsfiltern mit Keramikfilterscheiben hält aufgrund der hohen Anschaffungs- und Instandhaltungskosten, bedingt durch die hohen Anforderungen an die Lagerung, die Abdichtung und an den Antrieb des Rotationsfilters, viele Anwender vom Einsatz ab. Ein zusätzlich entscheidender Nachteil dieses Verfahrens besteht in der Bruchgefahr der Keramikscheiben in rotierenden Systemen.

Mit der neu entwickelten Apparatur zur Filtration von Flüssigkeiten und Gasen bestehend aus einem rotationssymmetrischen Filtergehäuse in dessen Rotationsachse mehrere Filterscheiben zu einem Filterelement verspannt sind, kann einer Deckschichtbildung effizient und mit geringem Energieeinsatz entgegengewirkt werden. Hierbei wird das Prinzip eines Zyklons ausgenutzt, indem durch Erzeugung eines Primär- und Sekundärwirbels im Gehäuse eine Zone mit hochturbulenten Strömungsverhältnissen geschaffen wird, was zur Vermeidung einer Verblockung infolge haftender Partikel auf den Filterflächen führt. Die Verblockungsfreiheit ist ein großer Vorteil, da dadurch sehr hohe Filterstandzeiten erreicht werden können. Diese gestatten dem Betreiber der Filtervorrichtung einen geringeren Wartungsaufwand und daher einen wirtschaftlicheren Filtrationsbetrieb.

Anwendung
Der Einsatzbereich der Erfindung erstreckt sich über das gesamte Gebiet der Membranfiltration (z. B. Getränkewirtschaft, Textilindustrie, Abwasserreinigung u. v. m) und deckt auch die Mikro-, Ultra-, und Nanofiltration ab.

Vorteile 

  • einfacher modularer Aufbau ohne rotierende Teile
  • hohe Turbulenz mit geringem Energieeinsatz
  • Entkopplung von Transmembrandruck und Strömungsdruck
  • gleichmäßige Überströmung der Membran
  • Verwendung aller Membranmaterialien möglich
  • für den Einsatz besonders stoßempfindlicher Membranmaterialien wie z. B. Keramik-Scheiben geeignet 
  • Einsatz im Hochtemperaturbereich möglich

Stand der Entwicklung
Voll funktionsfähiger Prototyp

Patentstatus
Deutsches Patent

Zu vergebende Lizenzen
Herstellung und Vertrieb, national und international, exklusiv oder nicht-exklusiv

Weitere Informationen:
Unser Zeichen: P121
(Bei Anfragen bitte angeben)

Download:
Download Technologieangebot (deutsch)

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Simon Horoz
Trippstadter Straße 110
67663 Kaiserslautern
Tel        +49 (0) 631 / 316 68 - 95
Fax       +49 (0) 631 / 316 68 - 99
E-Mail  horoz(at)img-rlp(dot)de