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Neue Technologien aus dem Bereich Biologie

Die hier aufgelisteten Technologieangebote aus dem Bereich Biologie wurden von unseren Patentmanagern auf Umsetzbarkeit, Qualität und Marktrelevanz geprüft. Profitabilität steht damit immer im Zentrum unserer Technologieangebote.

Kulturmedienfreie Nutzung von Mikroelectrodenarrays (MEAs) zur Ableitung erregbarer Zellen in vitro

Multielektrodenarrays (MEAs) werden in elektrophysiologischen Experimenten verwendet, um die elektrische Signalleitung von Gewebeproben oder Zellkulturen im Rahmen verschiedener biologischer Fragestellungen zu untersuchen. In der Regel werden erregbare Zellen direkt auf den Elektroden des MEA mittels Zellkulturmedium kultiviert, was jedoch zu einer Schädigung des Elektrodenmaterials führen kann. Die erfindungsgemäßen Multielektrodenarrays sind so gestaltet, dass sie kulturmedienfrei verwendet werden können und dadurch eine Abnutzung des MEA-Elektrodenmaterials durch das Zellkulturmedium unterbleibt.

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Neue schaltbare Sonden auf Aminosäurebasis für hochauflösende Fluoreszenzmikroskopie

Die vorliegende Erfindung bietet Verbesserungen im Bereich der hochauflösenden Einzelmoleküllokalisationsmikroskopie, indem neue fluoreszierende Verbindungen zur Verfügung gestellt werden, die die Auflösung  verbessern und eine Erhöhung der Zahl bildgebender Kanäle für das Multiplexing erlauben.

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Mikrofluidsystem zur Simulation von in-vivo- Zellbarrieren

Durch das erfindungsgemäße Mikrofluidsystem lassen sich endotheliale Zellbarrieren, die meist zwei verschiedene Milieus voneinander trennen, wie z.b. Darmlumen/Blut, nachahmen. Das System beinhaltet einen Container mit einem oder mehreren mikrofluiden Bausteinen. Jedes dieser Module besteht aus  zwei mikrostrukturierten Polykarbonat-Folien, die durch eine semipermeable Membran getrennt sind.

Innovatives Verfahren zur industriellen Herstellung von Aptameren

Die Erfindung ermöglicht, über ein Multikopienfragment („AptaGENE“) Aptamere im Größenbereich von 100 n und darüber hinaus mittels einer Kombination von in vivo und in vitro Verfahren in bisher unerreichter Quantität und Qualität herzustellen. Die technische Herstellung von Einzelstrang-DNA-Oligonukleotiden (single stranded DNA, ssDNA) im Längenbereich über 60 n ist bisher mit einem hohen Anteil an verkürzten bzw. funktionslosen Nebenprodukten verbunden. Im Fall von Aptameren ist jedoch die exakte Sequenzidentität für eine technische Anwendung essentiell.

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Plattformtechnologie zur automatisierten Reaktionsführung von Mikroreaktoren

Die mikrofluidische Technologie hat in den letzten Jahren sehr gute Umsätze von mehreren Milliarden Euro erzielt. Ein wichtiger Grund dafür, dass sich diese Technologie etabliert hat ist, dass man bei diesen Systemen nur sehr kleine  Volumina von teuren Reagenzien benötigt. Verwendet werden vor allem Systeme bei denen Flüssigkeiten oder Mikroreaktoren  in vordefinierten Mikrokanälen zur Reaktion gebracht  werden. Jedoch ist die Fertigung der hochpräzisen Mikrokanäle, Ventile und weiteren Einbauten  für die Reaktionskomponenten mit einem sehr hohen Aufwand verbunden.

Die vorliegende Erfindung  löst das  Problem der diffizilen  Plattformkonstruktion. Die Vorfertigung von Kanälen,  in denen die Reaktionskomponenten zusammengebracht werden ist nicht mehr erforderlich. Durch diese Innovation ist es möglich Mikroreaktoren (MR) mit wässrigen Kernen und superhydrophoben magnetischen Schalen auf einer planaren Oberfläche frei zu bewegen. Gesteuert werden die Mikroreaktoren durch eine programmierbare Plattform, die auf der Generierung zahlreicher magnetischer Feldgradienten unterhalb der Plattform basiert. Mit dieser Technologie können mehrere Reaktionen auf der Plattform parallel ablaufen indem die Mikroreaktoren gleichzeitig an verschiedene Reaktionsorte auf der Plattform platziert werden.

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Neues epigenetisches DNA-Methylierungssystem: Generierung transgenfreier Pflanzen mit verändertem Phänotyp

Dieses neuartige de novo-DNA-Methylierungssystem ermöglicht es, gezielt Zuchtpflanzen eines gewünschten Phänotyps durch gene silencing zu generieren. Das Besondere dabei ist, dass die gewünschten phänotypischen Eigenschaften an die Tochterpflanzen weitergegeben werden, das Transgen jedoch nicht in der ehemals transformierten Pflanze verbleibt. Dies wird durch sogenannte RNA-dirigierte DNA-Methylierung (RdDM) erreicht, die es erlaubt, das Methylierungsmuster genomischer Sequenzabschnitte spezifisch zu modifizieren. Die Innovation dieser Technologie basiert auf der Insertion eines „inverted repeat“ (IR)-Konstrukts in eine Intron-Sequenz des Transgens, wobei das IR-Konstrukt invertierte Promotorsequenzen des Zielgens beinhaltet. 

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