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Neue Technologien aus dem Bereich Medizin

Die hier aufgelisteten Technologieangebote aus dem Bereich Medizin wurden von unseren Patentmanagern auf Umsetzbarkeit, Qualität und Marktrelevanz geprüft. Profitabilität steht damit immer im Zentrum unserer Technologieangebote.

Neues Pharmazeutikum zur Eisenkomplexierung bei pathologischer Eisenüberladung

Die vorliegende Erfindung stellt einen Wirkstoff auf Polymerbasis für die physiologische Komplexierung von Eisen zur Verfügung. Ziel ist die Therapie von Erkrankungen, die zu einer pathologischen Eisenüberladung führen.

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Behandlung von septischen Schocks sowie Aufreinigung von Blutkonserven mittels Festphasen immobilisierter AMPs

Ein septischer Schock wird durch die Anwesenheit von Erregern in der Blutbahn eines Patienten verursacht. Viele dieser Erreger weisen bestimmte Oberflächenstrukturen auf, die vom Immunsystem erkannt und bekämpft werden. Das humane antimikrobielle Peptid (AMP) ist bereits für seine neutralisierenden Eigenschaften gegenüber dem Endotoxin LPS und verschiedenen behüllten Viren, wie HIV, CMV, EBV, bekannt. Außerdem ist das Peptid befähigt zwischen körpereigenen und körperfremden Zellen zu diskriminieren, sodass der Einsatz von höheren Dosen für die eigenen Zellen verhältnismäßig unbedenklich ist. Die Immobilisierung des Peptids an geeignete Träger-materialien unterbindet weitere unerwünschte systemische Effekte und sorgt für eine zusätzliche Stabilität des AMPs. 

Moguntinones - a novel class of kinase inhibitors for cancer therapy

Moguntinones, a class of small molecule compounds comprise 3-(indolyl)- or 3-(azaindolyl)-4-arylmaleimide derivatives with tumor and vascular targeting properties. The present invention relates to the use of Moguntinones for treatment of colorectal or gastric adenocarcinoma.

Tumor growth and metastasis are highly associated with the overexpression of protein kinases. Therefore protein kinases are an interesting class of target molecules for improved therapeutic attempts. These proteins are known to regulate the majority of cellular pathways including such relevant for control cell growth, movement and death - all processes relevant for cancer growth and progression.

A physiological process focused on in development of anti-cancer agents is apoptosis, a controlled form of cell death eliminating damaged, aberrant, infected, old or superfluous cells. In particular often mucosa tissue such as gastrointestinal mucosa is characterized by a rapid epithelial cell turnover in which homeostasis is maintained predominantly by apoptosis.

One essential prerequisite for growth and metastasis of cancers which form tumors is angiogenesis, a process involving the formation of new blood vessels from pre-existing capillary endothelial cells. Tumor cells may enhance angiogenesis by overexpression of proangiogenic factors, e.g. VEGF or interleukins. In general, this is especially pronounced with tumors having a high microvessel density as well as a particular aggressive behavior and high tendency to metastasize. Therefore, inhibitors of angiogenesis are researched as anti-tumor agents.

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Bifunktionelle Chelatbildner BFC

Heutzutage sind Radiopharmazeutika von großer Bedeutung. Sie werden entweder in der Diagnostik zur Bildgebung oder in der Therapie eingesetzt. Ein Radiopharmakon setzt sich aus einem radioaktiven Metall,  einem zielführenden Vektor und einer Verbindungseinheit, die Vektor und Metall verbindet, zusammen. Verbindungen die imstande sind das radioaktive  Metall und den zielführenden Vektor  zu verknüpfen werden als bifunktionelle Chelatoren (BFCs) bezeichnet.  Durch den Vektor dockt das Radiopharmakon am gewünschten Zielorgan an, wo das radioaktive Metall seine Strahlung zu diagnostischen oder therapeutischen Zwecken abgibt. Ein radioaktives Metall, welches oft verwendet wird ist Gallium68. In den letzten Jahren haben sich verschiedene BFCs etabliert, die  dieses Metall chelatisieren. Jedoch benötigen diese BFCs  sehr lange Reaktionszeiten und  sehr hohe Temperaturen. Oft ist auch  ein niedriger pH-Wert erforderlich, wodurch die Auswahl der Vektoren stark eingeschränkt wird. Ebenfalls nachteilig sind hohe Kosten und schwierigen Synthesen. Gegenstand dieser Erfindung ist ein  bifunktioneller Chelator auf der Basis eines 1,4-Diazepin-(DAZA) Gerüsts mit dem die oben genannten Probleme gelöst werden.  Für die Herstellung des Radiopharmakons mit diesem Derivat werden nur kurze Reaktionszeiten und niedrige Temperaturen benötigt. Außerdem ist bei der Radiomarkierung ein milder pH-Wert ausreichend, wodurch die  Auswahl an zielführenden Vektoren erheblich vergrößert wird. Trotz des milden pH-Werts und der niedrigen Temperaturen wird eine ausreichende in-vivo-Stabilität beibehalten. Ein weiterer Vorteil ist die hohe Selektivität von 68Gallium-Ionen gegenüber anderen Metallkationen. 

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Dynamische Stabilisierungsvorrichtung für Wirbelsäulensegmente

Zur Behandlung von Wirbelsäulenverletzungen und -abnutzungen werden u. a. dynamische Systeme zur Stabilisierung der beschädigten Wirbelsäulenseg­mente verwendet. Dabei wird zwischen den Pedikelschrauben ein flexibler Verbindungsstab (z.B. aus Polyether­ether­keton oder Titanfeder) ange­ordnet. Der hierfür notwendige operative Eingriff und die Veränderung der normalen Anatomie ist erheblich kleiner als bei den Behandlungs­methoden, die mit einer kompletten Fusion der betroffenen Wirbelsegmente einher gehen. Ein grundsätzliches Problem bestehender dyna­mischer Systeme ist die optimale Einstellung der Steifigkeit des flexiblen Verbindungs­stabes auf die Bedürfnisse und Anforderungen des Patienten. Während eine zu „weiche“ Vorspannung im Hinblick auf die Stabilisierung nicht hilfreich ist, kann eine zu „harte“ Einstellung zu einer Lockerung der Pedikel­schrauben oder gar zum Bruch des Systems führen. Des Weiteren kann sich die „optimale“ Festigkeit des Systems im Laufe des Lebens eines Patienten verändern, so dass eine Nachjustierung einen erheblichen operativen Eingriff erfordert.

Bei der hier beschriebenen Erfindung handelt es sich um ein neuartiges, minimalinvasives und verstellbares dynamisches Stabilisierungssystem für Wirbelsäulensegmente. Die Verstellbarkeit ist sowohl während der Implantation als auch nach der Implantation gewährleistet. Die Steifigkeit kann über eine in den Verbindungsstab integrierte verstellbare Einrichtung auf die individuellen patienten-spezifischen Bedürfnisse eingestellt werden. Diese ist derart ausgebildet, dass sie den elastischen Bereich des Stabes durch ein verschiebbares Element (z.B. Schlitten) umfangseitig umgreift. Der Schlitten kann durch einen Stellrad, welches einen Eingriff für ein Werkzeug aufweist, mittels Punktion oder Magnetkraft axial bewegt werden.
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Eisen(III)-oxid/Eisen(III)-hydroxid-Nanopartikel mit funktionalisierten Hüllen mit verbesserter Bioverfügbarkeit

Eisenmangel ist die häufigste Mangelerkrankung unter der weltweit jeder vierte leidet. Die gängigste Methode zur Therapie gegen Eisenmangel ist die Verabreichung von Fe(II)-Salzen. Jedoch ist die Bioverfügbarkeit aus Fe(II)-Salzen, also die Menge an Eisen, welche der Körper aus diesen Präparaten letztendlich aufnehmen kann, sehr gering. Die Aufnahme von verschiedenen Lebensmitteln wie Kaffee, schwarzer Tee oder bestimmte Arzneimittel können die Bioverfügbarkeit noch weiter herabsetzen. Ein weiterer Nachteil der Fe(II)-salze sind Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Besch-werden. Eine mögliche Alternative zu den Fe(II)-Salzen ist der Eisen(III)-hydroxid Polymaltose Komplex (FeONP_PM), welcher ein geringeres Aufkommen von Nebenwirkungen aufweist. Jedoch wurde festgestellt, dass die Bioverfügbarkeit bei diesem Präparat sehr gering ist... 

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Nanopartikel auf Basis von reaktiven Polypeptiden

Für medizinische Anwendungen steht zur Zeit keine Basistechnologie für Nanopartikel zur Verfügung. Die hier vorliegende Erfindung bietet eine solche breite Basistechnologie durch ein aus zwei Teilen bestehendes Copolypeptid, bestehend aus einem hydrophilen Polysarcosinteil und einem hydrophoben Polycysteinteil. Der hydrophile Polysarcosinteil verhindert unspezifische Bindungen an Proteine, verbessert die Löslichkeit im Serum und löst keine Immunreaktion aus. Somit bietet es einen Idealen Schutz für verkapselte Wirksubstanzen. Der hydrophobe Polycysteinteil des Copolypeptids, bildet selbständig Micellen in polaren Lösungsmitteln, die durch Disulfidbrücken quervernetzt sind und somit stabilisiert werden. Die daraus entstehenden Micellen sind stabil im Blut, im Cytosol, gegen Glutation und überstehen sogar die Endocytose von antigenpräsentierenden Zellen oder Makrophagen. Werden die Disulfidbrücken durch Metabolisierung gespalten, verliert das Copolymer seine Stabilität und der Wirkstoff wird freigesetzt. 

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Neues Minor-HLA für die Diagnostik, Prophylaxe und Therapie für AML-Patienten

T-Lymphozythen präsentieren HLA-Molekühle auf ihrer Oberfläche. Bei allogenen Blutstammzell-Transplantationen kann es zu den gewünschten Graft-versus Leukämie/Tumor (GvL/T) beziehungsweise zu den unerwünschten Graft-versus-Host (GvHD) kommen. Bei völliger HLA-Übereinstimmung werden diese Effekte durch Minor-Histokompatibilitätsantigene (mHAg) verursacht. Die hier vorliegende Erfindung befasst sich mit einem bisher nicht bekannten mHAg. Es konnte hier gezeigt werden, dass T-Zellen eines Spenders, die mit Leukämiezellen, die homozygot für HLA-Moleküle waren,   spezifische T-Zell-Antworten auslösten. Daraus folgt, dass es sich hierbei um ein imunogenes mHAg handelt und es bei einem Minor-Missmatch zu GvH-Erkrankung kommen kann, oder aber die positiven GvL-Reaktionen zustande kommen. Im ersten Fall könnte eine vorhergehende Typisierung von Spender und Empfänger das Risiko einer GvHD verringern, im zweiten Fall könnte die GvL-/GvT-Effekte durch Transfer von antigenspezifischen T-Zellen oder T-Zellrezeptoren durch Impfung verstärkt werden. 

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Plattformtechnologie zur automatisierten Reaktionsführung von Mikroreaktoren

Die mikrofluidische Technologie hat in den letzten Jahren sehr gute Umsätze von mehreren Milliarden Euro erzielt. Ein wichtiger Grund dafür, dass sich diese Technologie etabliert hat ist, dass man bei diesen Systemen nur sehr kleine  Volumina von teuren Reagenzien benötigt. Verwendet werden vor allem Systeme bei denen Flüssigkeiten oder Mikroreaktoren  in vordefinierten Mikrokanälen zur Reaktion gebracht  werden. Jedoch ist die Fertigung der hochpräzisen Mikrokanäle, Ventile und weiteren Einbauten  für die Reaktionskomponenten mit einem sehr hohen Aufwand verbunden.

Die vorliegende Erfindung  löst das  Problem der diffizilen  Plattformkonstruktion. Die Vorfertigung von Kanälen,  in denen die Reaktionskomponenten zusammengebracht werden ist nicht mehr erforderlich. Durch diese Innovation ist es möglich Mikroreaktoren (MR) mit wässrigen Kernen und superhydrophoben magnetischen Schalen auf einer planaren Oberfläche frei zu bewegen. Gesteuert werden die Mikroreaktoren durch eine programmierbare Plattform, die auf der Generierung zahlreicher magnetischer Feldgradienten unterhalb der Plattform basiert. Mit dieser Technologie können mehrere Reaktionen auf der Plattform parallel ablaufen indem die Mikroreaktoren gleichzeitig an verschiedene Reaktionsorte auf der Plattform platziert werden.

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T-Vent

Das Wegfallen der verbalen Kommunikation wacher durch eine Trachealkanüle künstlich beatmeter Patienten aufgrund von Lungenfunktionsstörungen, Erschöpfung oder anderen Erkrankungen, führt häufig zu deren Isolation.Mit den Einsatz des T-Vent Systems, bestehend aus einer weiterentwickelten Trachealkanüle, in Verbindung mit einem computergesteuerten System, das in der Ausatemphase das Sprechen durch einen zusätzlichen Luftstrom in Richtung der Stimmbänder ermöglicht, kann die physische Belastung einer Person durch Isolation vermieden werden.

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Lanthanoide als Enhancer in der Strahlentherapie von Tumorerkrankungen

Allein in Deutschland erkranken pro Jahr ungefähr 400.000 Menschen neu an Krebs. Weit verbreitet als Behandlungsmethode ist die Strahlentherapie. Da Krebszellen empfindlicher als gesunde Zellen auf ionisierende Strahlen reagieren, werden diese stärker geschädigt. Dennoch müssen hohe Strahlendosen eingesetzt werden, um das Krebszell­wachstum merklich zu reduzieren. Dies führt zu unerwünschten Nebenwirkungen. Lokal wirkende Enhancer können die Strahlung verstärken, so dass die Gesamtdosis verringert und gleichzeitig die ionisierende Wirkung im Tumorgewebe selbst erhöht wird. Der Strahlenenhancer sollte zudem auf das gesunde Gewebe nicht toxisch wirken.

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