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Schiebefenster

Eine effiziente Kühlung/ Belüftung von Gebäuden kann über eine zentrale Steuervor-richtung kombiniert mit elektrisch betriebenen Fassadenfenstern realisiert werden. Bestehende Konzeptlösungen sind häufig komplex aufgebaut und benötigen eine Vielzahl an kinematisch zusammenwirkenden Bauteilen, um einer Hubfunktion eine anschließende Schiebefunktion folgen zu lassen. In der Regel erfolgt dabei ein Öffnen des Fensters durch eine lineare Verschiebung der Verglasung nach außen. Bei einer solchen Konzeptausführung werden jedoch aufwendige und schwer umsetzbare Führungs- und Sicherungsmaßnahmen benötigt.

Bei der Erfindung handelt es sich um einen Beschlag für Versatzfenster, der einen vertikalen, horizontalen oder schräg liegenden Einbau ermöglicht. Ein Öffnen und Schließen erfolgt durch eine Parallelverschiebung der Verglasung innerhalb des Fensterrahmens. Alle Bauteile sind bei dieser Konstruktion in den Fensterrahmen eingepasst. Durch den Beschlag werden gleichzeitig die Führung der beweglichen Verglasung sowie die Halterung der stationären Verglasung parallel nach innen verschoben. Durch das nach innen Klappen der stationären Verglasung entsteht ein Freiraum innerhalb des Fensterrahmens, in den die bewegliche Verglasung dann verschoben werden kann. Eine Hebelbewegung bewirkt so zwei unterschiedliche Hübe um die Verschiebung bei der Verglasungsteile zu ermöglichen. Beide Bewegungen können dabei von demselben Antrieb, z.B. einem Elektromotor, erzeugt werden. Dadurch ist eine einfache und kostengünstige Systemlösung zur Belüftung/ Kühlung von ganz oder teilweise verglasten Bauten möglich.

Anwendung
Von Interesse für produzierende Unternehmen des Fenster-, Fassaden-, Tür- und Wintergartenbaus

Vorteile

  • Kostengünstige, hand- oder motorbetriebene Mechanik 
  • Schlanke Konstruktion lässt sich unauffällig in moderne Glasfassaden einsetzen 
  • Universelle Einsetzbarkeit in vielen Profilsystemen 
  • Vertikaler, horizontaler und schräg liegender Einbau möglich 
  • Keine Montage von Führungs- und Sicherungsschienen notwendig 
  • Zugewinn an Glasfläche und Reduzierung von Rahmenkosten

Stand der Entwicklung
Vollfunktionsfähiger Prototyp

Patentstatus
Deutsches Patent erteilt, internationale Anmeldung möglich

Zu vergebende Lizenzen
Herstellung und Vertrieb, national und inter-national, exklusiv und nicht exklusiv..

Weitere Informationen:
Unser Zeichen: IMG-2012-034
(Bei Anfragen bitte angeben)

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Simon Horoz
Trippstadter Straße 110
67663 Kaiserslautern
Tel        +49 (0) 631 / 316 68 - 95
Fax       +49 (0) 631 / 316 68 - 99
E-Mail   horoz(at)img-rlp(dot)de